Geschenke unterm Weihnachtsbaum mit 7 Tipps für weniger Streit

Warum gibt es an Weihnachten immer Streit?

Warum streiten wir uns unterm Weihnachtsbaum?
7 Tipps für weniger Zank

Vor Weihnachten sind wir stark gefordert. Alles muss erledigt werden und gegen Jahresende sind wir dann ko. Weniger Tageslicht trägt auch nicht gerade zu einer besseren Stimmung bei. Wir erleben vielfältigen Stress, sei es beim Einkaufen, beim Geschenkeergattern, im Jahresendmarathon im Job oder bei den weihnatlichen Vorbereitungen insgesamt. Die Kinder sind aufgeregt und fordern einen noch mehr, und dann noch die Angehörigen, die ein perfektes Weihnachtsfest erwarten, natürlich bei Dir zuhause. Alles fiebert auf den festen Zeitpunkt hin.Dann folgt die Bescherung, der Adrenalinspiegel sackt ab, eigentlich wäre jetzt Entspannung angesagt. Statt dessen folgt Ärger. Wenn Du dies vermeiden willst, nutze folgende Ideen für eine friedlichere Weihnachtsfeier.

7 Tipps für weniger Stress unterm Tannenbaum

Geschenke unterm Weihnachtsbaum mit 7 Tipps für weniger Streit

1. Gelassenheit denken - statt Familie verwünschen

Streit entsteht auch, weil wir gestresst sind. Denken wir „Stress“, schüttet unser Körper Adrenalin, Noradrenalin und Chortisol aus. Es versetzt uns in einen Modus, der uns Kampf oder Flucht ermöglicht.
Aber willst Du wirklich Kampf unterm Tannenbaum? Nein. Besser wäre es daher „Gelassenheit“ zu denken, damit gar nicht erst Stressbotenstoffe ausgeschüttet werden. Ich darf jetzt entspannen und muss mich gerade über nichts aufregen. Auch eine Playlist mit  entspannender Musik aus gllüclklichen Zeiten kann die Stimmung verbessern. Nimm ganz bewusst die positiven Dinge wahr. Ändere Deine Gedanken, dann ändert sich auch Dein Verhalten.

2. Atmen Sie durch - statt zu streiten

Atmung ist immer noch der Beste weg, um sich rasch zu erden, wenn mal Ärger aufsteigt. Tief in den Bauch atmen, dann eine kurze Pause, dann langsam wieder ausatmen. Mach das ein paar mal und Du merkst, wie Du sofort ruhiger wirst und eine positive Entspanntheit spürst. Diese Beruhigung geht überall, zu jeder Zeit. Je häufiger Du es übst, desto besser wirkt es. Und bitte Deinen Partner/Partnerin um Unterstützung.

3. Kleine Pausen gönnen - Energiefässer füllen - schon vor den Feiertagen

Fortdauernder Stress wirkt sich negativ auf unseren Körper aus, schwächt sogar das Immunsystem. Gönne Dir also bereits vor dem Fest gezielt Pausen und genieße diese auch. Auch kurze Pausen am Tag dienen der Entspannung. Was hilft es, wenn alles perfekt ist, Du aber völlig ko bist und entsprechend gereizt unter dem Weihnachtsbaum sitzt. Achte auf guten und ausreichenden Schlaf vor dem großen Fest. Behalte Deine Energiefässer im Blick. Und wenn es hitzig wird unter dem Tannenbaum, kann auch ein Spaziergang an der frischen Luft deutlich zur Abkühlung erhitzter Gemüter beitragen. Bewegung trägt zum Stressabbau bei. Auch auf die Ernährung solltest Du achten. Gerade in stressigen Zeiten benötigen wir eine ausgewogene Ernährung, um den Körper mit allen wichitgen Nährstoffen gut zu versorgen. 

4. Wünsche äußern

Wer nicht überrascht werden möchte von Geschenken, die zu einem enttäuschten Gefühl führen, sollte seine Wünsche klar äußern. Du darfst Dir etwas wünschen, und anderen damit die Möglichkeit geben, dass sie Deinen Wunsch erfüllen können. Wer sich überraschen lassen möchte, muss auch mit Enttäuschungen leben können. Immerhin hat sich jemand bemüht und ein Geschenk gemacht. Und da wir Menschen sehr verschieden sind, können auch unsere Vorstellungen von einem passenden Geschenk abweichen. Und wenn Dir ein Geschenk nicht gefällt, dann formuliere nur aus Deiner Sicht heraus und erkenne den Geschenkewillen an. Interpretiere nicht zu viel hinein, denn es sind Deine Interpretationen, die auch fehlerhaft sein können. 

5. Nörgler zur Ruhe bringen

Es gibt sie halt, die immer ein Haar in der Suppe finden. Dann nutze die Situation und biete großzügig an, dass Du nächstes Jahr gerne zu ihnen kommst. Dort sei sicherlich alles perfekt. Du lernst schließlich gerne dazu. Die Nörgelei wird sicher rasch verebben. Wickel die Kritik in einer hübschen Schleife ein, und schenke sie höflich zurück. Im schlimmsten Fall hast Du nächstes Jahr ein deutlich entspannteres Weihnachtsfest. Und wenn der Besuch mal wieder länger bleibt, dann verbringt nicht den ganzen Tag gemeinsam, ein getrennter Ausflug kann Ruhe ins Familiensystem bringen. Denk dran, der Plan ist eine harmonische Weihnachtszeit.

6. Nicht jeden Konflikt annehmen

Statt einen Tanz um den glühenden Vulkan aufzuführen, winke einfach bei nervigen Gesprächen ab. Oft wollen uns Diskutanten Themen als unumstößliche Fakten verkaufen, die tatsächlich aber nur eine eigene Meinung sind. Oder sie wollen. uns gar ihre Meinung aufzwingen oder uns mit Worten duellieren. Wer will so etwas an den Festtagen schön hören? Akzeptiere, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, es muss nicht Deine sein. Gehe achtsam mit Deinen Worten um. Achtung: Es gibt auch den klassischen Punktesammler. Er kann keine Diskussion verlieren, muss immer den Punkt setzen. Hier hilft es, sich gar nicht erst auf einen sprachlichen Punktekampf einzulassen. Erzähle einen guten Witz, dies beendet schwierige Diskussionen und gemeinsames Lachen verbindet.

7. Probleme nicht erst unterm Tannenbaum lösen, besser schon vorher mit dem Partner/Partnerin an der Beziehung arbeiten

Oft flammen Probleme auf, die schon seit Wochen oder gar Monaten vor sich hin schwelen in der Partnerschaft. Diese kann man dann auch noch einen weiteren Tag verschieben. Wenn das Stresssystem bei allen hoch ist, hilft es, Abstand zu gewinnen und durchzuatmen. Trefft in eurer Beziehung eine Vereinbarung, keine schwierigen Themen zur Sprache zu bringen unterm Tannenbaum. Und bearbeite Unstimmigkeiten möglichst vor der Festzeit, z.B. mit Hilfe einer Paartherapie –  für ein glücklicheres Fest und eine erfüllte Partnerschaft. Lieber in eine Paarberatung investieren als in eine teure Scheidung.

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